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Steuerberater empfehlen: Dienstfahrrad als Steuervorteil

Kennen auch Sie das Gefühl? Sie stehen frühmorgens auf dem Weg zur Arbeit mal wieder im Stau. Seit über zehn Minuten stehen Sie jetzt an derselben Ampel. In dieser Zeit wurden Sie schon zum fünften Mal von einem Fahrradfahrer überholt. Natürlich fangen auch Sie an zu überlegen, ob für Sie ein „Dienstfahrrad“ nicht viel sinnvoller wäre als stetig im Stau zu stehen. Als Steuerberater in Düsseldorf kennen wir dieses Gefühl. Bei dem Gedanken an die Anschaffungskosten werden die meisten dann aber doch am nächsten Morgen wieder zu den Autoschlüsseln greifen. Allerdings gibt es noch weitere Vorteile eines Dienstfahrrads, unabhängig von den gesundheitlichen Vorzügen und der besseren Flexibilität in der Stadt. Denn mit einem Dienstfahrrad können sie Steuern sparen und sogar Ihr Fahrrad deutlich günstiger erstehen. Interesse geweckt? Wir als Ihr Steuerberater in Düsseldorf und Oberhausen informieren unsere Mandaten genau über alle steuerlichen Aspekte, auch die des Dienstfahrrades.

Steuerberater informieren: Die 10 größten Steuerquellen Deutschlands

Rund 735 Milliarden Euro wurden in Deutschland im Jahr 2017 an Steuern eingenommen. Diese enormen Summen ergeben sich aus einem komplexen Netz von Steuerquellen. Wir als Ansprechpartner für Steuerberater in Düsseldorf und Oberhausen haben uns daher einmal die Zahlen der einzelnen Quellen der Steuereinnahmen genauer angeschaut und der Summe nach sortiert. In welchen dieser „Geldtöpfe“ zahlen Sie selbst regelmäßig ein? Hier kommt unsere Top 10 der Steuereinnahmen.

Praktikum oder Einfühlungsverhältnis

Wer die Möglichkeit anbietet, in einen Beruf hineinzuschnuppern, sollte sich der Probleme bewusst sein, die diese an sich sinnvolle Initiative mit sich bringen kann. Werden Teilnehmer an dem Programm nämlich zu sehr in die Arbeitsabläufe eingebunden, können sie Lohn einklagen. Für das Anbieten von Schnuppertagen sprechen viele gute Gründe. Beide Seiten können sich ein reales Bild des jeweils anderen machen. Zudem bietet es für den Jobsuchenden die Chance, auch die Mitarbeiter und Arbeitsabläufe des Unter-nehmens kennenzulernen. Der Arbeitsumfang darf jedoch nicht mehr sein als ein bloßes Beschnuppern. Der korrekte recht-liche Ausdruck für das Verhältnis zwischen Bewerber und Arbeitgeber heißt „Einfühlungsverhältnis“. In dieser Zeit soll dem Schnupperer lediglich ein Einblick in das Unternehmen gegeben werden. Was Schnuppern gefährlich macht Gegen ein reines Einfühlen in den Betrieb sprechen festgelegte Arbeitszeiten oder ein zu langer Zeitraum. Ein Tag bis zu einer Woche „Schnuppern“ ist dabei noch völlig in Ordnung. Werden es aber vier Wochen, handelt es sich um ein meist vergütungspflichtiges Praktikum. Auch die Stundenanzahl ist entscheidend. Bei einem Schnupperer reichen wenige Stunden „einfühlen“ pro Tag aus, um einen Einblick zu bekommen. Fazit: Wer ein kostenfreies Einfühlungsverhältnis vereinbaren will, sollte das in einem Vertrag klar zum Ausdruck bringen und die genannten Kriterien beachten.

Zahlungen kurz vor Insolvenz

Weiß ein Gläubiger, dass sein Schuldner zahlungsunfähig ist und bekommt er dennoch sein Geld, benachteiligt er damit andere Gläubiger. Der Insolvenzverwalter kann die Zahlung anfechten und den Betrag für die Insolvenzmasse zurückverlangen. Einen solchen Fall hatte der Bundesgerichtshof kürzlich zu entscheiden. Das beklagte Unternehmen stand in langjährigen Geschäftsbeziehungen zur später insolventen Schuldnerin. Im Laufe der Zeit beliefen sich die Zahlungsrückstände auf € 200.000,–. Daraufhin verhängte die mit Maschinen handelnde Firma einen Lieferstopp. Die Schuldnerin kündigte daraufhin an, durch eine Finanzierung in der Lage zu sein, ihre Schulden in Raten zu begleichen. Nach Auffassung der Richter war das Ratenangebot und der Umstand, dass die Zahlungen im Folgenden ausblieben, Indiz dafür, dass der Gläubiger die Zahlungsunfähigkeit hätte erkennen müssen. Zahlungseinstellung Indiz für Insolvenz Zwischenzeitlich benötigte die Schuldnerin eine neue Maschine von der Beklagten. Zu dieser Zeit beliefen sich die Schulden gegenüber der Beklagten bereits auf € 800.000,–. Die Firma erklärte sich gegen eine Abschlagszahlung von € 200.000,– und eine Bankbürgschaft in Höhe der restlichen ausstehenden Forderungen von € 600.000,– bereit, die Maschine zu liefern. Die darauf getätigte Abschlagszahlung musste die Gläubigerin dem Insolvenzverwalter wieder zurückerstatten. Denn es hätte ihr bewusst sein müssen, dass der Schuldner insolvenzreif war. Fazit: Kennt der Gläubiger die Zahlungsunfähigkeit des Schuldners oder Umstände, die darauf schließen lassen, dass er zahlungsunfähig ist, kann der Insolvenzverwalter getätigte Zahlungen anfechten. Der Gläubiger muss den an ihn geleisteten Betrag dann zurückgewähren.

Geldwerter Vorteil bei privater Kfz-Nutzung

Zahlt ein Arbeitnehmer für die private Nutzung eines betrieblichen Kfz ein Nutzungsentgelt an seinen Arbeitgeber, mindert dieses den Wert seines geldwerten Vorteils der Kfz-Nutzung. Ein Arbeitnehmer fuhr einen Dienstwagen, den er auch für Privatfahrten sowie für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte benutzte. Hierfür führte er ein Fahrtenbuch. Der Arbeitgeber ermittelte den geldwerten Vorteil der Kfz-Nutzung nach der im Gesetz festgehaltenen 1%-Regelung sowie für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte nach der 0,03%-Regelung, beide bezogen auf den Listenpreis des Fahrzeugs. Dabei kam ein geldwerter Vorteil von € 8.554,32 heraus. Für die private Nutzung des Kfz bezahlte er seinem Arbeitgeber umgerechnet jährlich ein Nutzungsentgelt in Höhe von € 6.033,72, weshalb per Saldo ein Betrag von € 2.520,60 versteuert wurde. Arbeitnehmer rechnete anders Der Arbeitnehmer rechnete in seiner Einkommensteuer anders und ermittelte den geldwerten Vorteil seiner Kfz-Nutzung anhand eines Fahrtenbuchs. Er ermittelte hierfür den prozentualen Anteil seiner Privatfahrten und rechnete diese auf die Gesamtkosten des Kfz um. Den so entstandenen Wert seiner privaten Nutzung von € 6.981,49 machte er als Werbungskosten geltend. Das Finanzamt ließ aber eine Minderung nur bis zur Höhe des versteuerten Saldos (€ 2.520,60) zu. Dieses Vorgehen war laut dem zuletzt entscheidenden Bundesfinanzhof auch korrekt.

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